Freitag, 12. Dezember 2014

Kapitel 7: Tyler Scarvy

Soooo, heute bin ich wieder dran. Habt ihr auch schön bei den anderen mit gelesen ;)

"Tyler!"
Ich drehte genervt die Lautstärke runter und brüllte: "Was?"
"Hast du auch schön deine Hausaufgaben gemacht?" Meine Tante guckte prüfend zur Tür herein.
"Nein weißt du. Man, Tante, wir haben gar nichts auf!"
Sie hob abwehrend die Hände. "Woher soll ich das denn wissen?" Sie erwartete keine Antwort darauf und lief grummelnd weg.
Seitdem meine Mutter nun in der Psychiatrie weilte und mein Vater nach vierzehn Jahren immer noch nicht aufgetaucht war, wohnte ich bei meiner Tante. Und da sie keine Kinder hatte, nervte sie mich den ganzen Tag lang.
Es war kurz vor acht. Hieß, dass ich langsam zur Schule aufbrechen sollte. Ich nahm schlecht gelaunt meine Tasche, schlüpfte in meine Turnschuhe und war schon zur Tür raus, ehe meine Tante wieder mit irgendwas nervigem auftauchte.
Es schien die Sonne, was schon viel besser war als Regen. Allerdings erinnerte mich Sonnenschein an Jayni und schon war ich wieder bei einem Problem angelangt. Wie sollte ich ihr verdammt nochmal sagen, dass sie sich jemand anderen suchen sollte?
Das Problem erledigte sich, als ich in der Schule- fünf Minuten zu spät- ankam. Jayni Platz war leer. Sie war heute nicht zur Schule gekommen.
Ich wusste nicht, was los war, im Grunde musste ich mich ja erleichtert fühlen, aber es war eher das Gegenteil der Fall. Ich machte mir Sorgen. Scheiß verdammte Sorgen. Jayni hatte bisher meine ganze Schullaufbahn lang nicht gefehlt. Sie hatte enorm großes Immunsystem und wurde nie krank. Es gibt für alles ein erstes Mal, versuchte ich mich zu beruhigen.
Ich lief zu meinen Platz neben Ronny und der Unterricht begann.

Ein Tag später. Jayni war immer noch nicht aufgetaucht. Ich hatte mich mal ein bisschen umgehört, aber niemand außer mir schien nur die geringste Ahnung von ihrer Abwesenheit zu haben. Sie benahmen sich alle so, als hätte Jayni niemals existiert. Ihre Freundinnen sahen mich alle komisch an, als ich sie nach ihrer Freundin fragte. "Jayni? was für ne Jayni? ich kenne keine Jayni."

Ein Tag später. Ich fragte die Lehrer nach ihr. Selbes Resultat. Niemand schien jemals eine Jayni gekannt zu haben.

Noch ein Tag später. Ich rief ihre Eltern an. "Jayni? Unsere Tochter? Junge, was redest du da? Wir haben keine Tochter."

Oh man. Jayni war weg und niemand kümmerte sich darum. was für ein Mist



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